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Biotec

Geschichte des BioTech-Verfahrens


Das BioTech Verfahren wurde erstmals 1995 durch Umbau einer aufgelassenen Abwasser-Kläranlage mit Fördergeldern des Bundes-Umweltministeriums realisiert


Mittlerweile existieren 19 Referenz-Anlagen im In- und Ausland, die jederzeit im Betrieb besichtigt werden können. Für Versuche mit speziellem Abfall aus bestimmten Kommunen steht eine Versuchsanlage zur Verfügung

Das BioTech Verfahren


Abfall wird mit LKW angeliefert und auf eine Bunker-Fläche abgekippt. Mittels eines Radladers wird der Abfall zunächst in eine Sackaufreißmaschine aufgegeben, die Müll-Säcke aufreißt und den Abfall gleichmäßig den folgenden Maschinen zuführt.

Abfall wird mit LKW angeliefert und auf eine Bunker-Fläche abgekippt. Mittels eines Radladers wird der Abfall zunächst in eine Sackaufreißmaschine aufgegeben, die Müll-Säcke aufreißt und den Abfall gleichmäßig den folgenden Maschinen zuführt.

Die Fein-Fraktion wird in dem Stofflöser unter Zugabe von Wasser aufgelöst. Während die Organik-Partikel zu einer Suspension aufgelöst und zerfasert werden, bleiben die Kunststoffe und andere Störstoffe weitgehend unverändert. Damit ist auf elegante Weise eine Trennung von der Suspension durch Siebung oder Sedimentation problemlos und einfach möglich.

Die Suspension wird in den Gär-Turm gepumpt. In ca. 15 – 20 Tagen wird unter spezifischen Bedingungen von Druck und Temperatur und mit Hilfe von methanogenen Bakterien etwa 50% der Organik in Biogas umgesetzt, während die andere Hälfte zu einem hochwertigen, sauberen und schwermetallfreien Kompost stabilisiert wird.


Das entstehende Biogas wird in einem Gasmotor in Elektrizität umgewandelt.


Das Kompost-Substrat wird über Siebschnecken entwässert. Das abgetrennte Wasser wird wieder zum Auflösen von frischem Abfall verwendet.


So entsteht aus Abfall Strom, Wärme und hochwertiger Kompost. Müll wird zu Geld.


Vorteile des BioTech-Verfahrens


Die niedrigsten Entsorgungskosten aller verfügbaren Verfahren,etwa 10 – 20 Euro/t


Behandlung von unsortiertem, nicht getrennt gesammeltem Abfall


Keine Trennung im Haushalt – keine getrennten Sammel- und Transport-Systeme


Wertvolle Nebenprodukte wie Elektrizität und hochwertiger Kompost-Dünger, mit denen sich die Entsorgungskosten beträchtlich reduzieren lassen


Reduzierung des Abfall-Volumens auf etwa 20 – 25% der ursprünglichen Menge


Eine Abfall-Technologie ohne Emissionen: Keine Geruchsbelästigung, kein Lärm, kein Abwasser


Niedriger Bedarf an Betriebs-Gelände


Entsorgungs-Möglichkeit für praktisch alle organischen Abfall-Stoffe wie

-  landwirtschaftliche Abfälle (Gülle und Mist)

-  Schlachthof-Abfälle

-  Küchenabfälle

-  Abfälle aus der Konserven- und Lebensmittel-Industrie

-  Garten - Abfälle und Baumschnitt